Wie entstehen Eiszeiten?
Eiszeiten entstehen durch ein Zusammenspiel aus geologischen, astronomischen sowie atmosphärischen Faktoren. Entscheidend ist die Lage großer Landmassen in Polnähe, da sich nur dort dauerhafte Eisschilde bilden können. Sobald Eisflächen wachsen, verstärkt die Albedo-Rückkopplung die Abkühlung, während bestimmte Meeresströmungen den Wärmetransport in polare Regionen zusätzlich begrenzen.Die wichtigsten Auslöser für den Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten sind die Milankovi´c-Zyklen: Veränderung der Erdbahn (Exzentrität), der Achsneigung und der Präzession beeinflussen, wie viel Sonnenenergie die Erde enthält. Treffen diese Faktoren so zusammen, dass kühle Sommer und schneereiche Winter entstehen, kann sich Eis langfristig ausbreiten.
Atmosphärische Einflüsse wie niedrige CO₂-Konzentrationen oder Aerosole aus Vulkanausbrüchen verstärken die Abkühlung zusätzlich.