Im Hauptteil erfolgt die Einordnung der Textstelle in den Gesamtzusammenhang durch eine zielgerichtete Inhaltsangabe der bisherigen Handlung, gefolgt von einer prägnanten Darstellung des Handlungsverlaufs der vorliegenden Textstelle. Dabei werden Sinnabschnitte sowie thematische Schwerpunkte herausgearbeitet. Die Position und Funktion der Textstelle im Gesamtkontext des Werks (z. B. Höhepunkt oder Wendepunkt) werden ebenso analysiert wie ihre Bedeutung für die weitere Handlung. Eine zentrale Deutungshypothese dient als Ausgangspunkt für die Analyse.
Die eigentliche Analyse umfasst verschiedene Ebenen: Figurenkonstellationen und Charakterisierungen, Raum- und Zeitgestaltung, Erzählperspektive, sprachliche Gestaltung (z. B. Stilmittel, Wortwahl) sowie den Bezug zum Kontextwissen aus dem Unterricht. Behauptungen sind durch Textbelege zu untermauern, wobei korrekte Zitierweise und der Einsatz von Konjunktiv gefordert werden. Überleitungen innerhalb der Analyse werden durch spezifische Formulierungshilfen unterstützt, die dabei helfen, die Argumentation flüssig und nachvollziehbar zu gestalten.
Im Schluss wird die Deutungshypothese abschließend bewertet, eine Stellungnahme abgegeben und, falls möglich, ein Aktualitätsbezug hergestellt. Wichtig ist eine klare Strukturierung mit Absätzen sowie eine präzise und beleggestützte Argumentation.